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Medizinisches Versorgungszemtrum Dres. Raulin und Kollegen

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Foto von der ästhetischen Dermatologie

FAQ

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Wie wird die Sklerosierungsbehandlung (=Verödung) von Besenreisern durchgeführt?

Es empfiehlt sich, die Sklerosierungstherapie in den Herbst- und Wintermonaten durchzuführen, da nachfolgende intensive Sonneneinwirkung zu Pigmentstörungen führen kann. Bitte bringen sie vorhandene Kompressionsbinden zur Behandlung mit, denn diese können mehrfach verwendet werden. Nach der Verödung sollten Sie möglichst für etwa 30 Minuten spazieren gehen. Sport ist 24 Stunden nach der Sklerosierung erlaubt. Wir führen Sklerosierungen aus Kapazitätsgründen und aufgrund unseres Qualitätsmanagements leider nur noch bei Patienten durch, die deswegen bereits bei uns in Behandlung stehen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen der Sklerosierungsbehandlung?

Beim Veröden der Besenreiser kann es gelegentlich zu nachfolgenden Pigmentstörungen (bräunliche Verfärbungen im Gefäßverlauf) kommen. Diese Nebenwirkung wird durch intensive Sonneneinstrahlung oder Solarium gefördert. Beides ist daher mindestens 6 Wochen nach der Behandlung zu vermeiden. Des Weiteren kann es in seltenen Fällen zur Entwicklung feinster Äderchen kommen (sog. Matting), die dann unter Umständen mit einem speziellen Gefäßlaser nachbehandelt werden müssen oder auch nachverödet werden können. In sehr seltenen Fällen kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen oder Allergien auf das Sklerosierungsmittel mit einer nachfolgenden Entzündungsreaktion kommen. In diesen sehr seltenen Fällen sind auch Texturveränderungen oder Narben nicht ausgeschlossen. Je nach Ausdehnung der Besenreiser werden eine oder mehrere Behandlungen notwendig sein. Nicht in allen Fällen kann ein zufriedenstellendes Ergebnis nach der Sklerosierung erreicht werden. Insbesondere dauert es mindestens 5-6 Wochen bis der endgültige Erfolg beurteilt werden kann. Letztendlich drehen wir durch das Veröden nur das Rad der Zeit zurück. An der Veranlagung zur Neubildung von Besenreisern lässt sich leider nichts ändern. 

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Verödung oder Laser?

Wir sehen die Lasertherapie nicht als die Behandlungsmöglichkeit der 1. Wahl bei den Besenreisern, allenfalls als Alternative zum Veröden. Zum einen ist die Lasertherapie wesentlich teurer als die Sklerosierung. Darüber hinaus ist der Laser auch nur in ausgewählten Fällen wirkungsvoller als die Verödung. Zum anderen sind die Schmerzhaftigkeit, der Abheilungszeitraum und die Begleitreaktionen beim Lasern leider mitunter höher als bei der Sklerosierung. Eingesetzt werden in der Regel der gepulste Farbstofflaser, der Diodenlaser und der Nd:YAG-Laser. 

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Sind vor einer Sklerosierungsbehandlung Voruntersuchungen des Venensystems erforderlich?

Es empfiehlt sich vor Beginn einer Sklerosierung in jedem Fall eine Untersuchung des Venensystems mittels Lichtreflexionsrheographie, gegebenenfalls auch Doppler- oder Duplexsonographieuntersuchung durchführen zu lassen. 

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Können Krampfadern mit dem Laser oder Radiowellentherapie (Radiofrequenz) behandelt werden?

Grundsätzlich muß abgeklärt werden, ob das tiefe Venensystem intakt ist. Manchmal ist die Kombination aus operativem Eingriff, Sklerosierungsbehandlung und einer Behandlung durch Radiofrequenz oder Laser (für weitere Informationen hier klicken) sinnvoll. Eine Behandlung des tiefen Venensystems erfolgt bei uns durch die Radiowellentherapie.  Es handelt sich hierbei um eine minimal eingreifende Behandlung. In die betroffene Vene wird durch einen kleinen Einstich ein dünner Katheter eingeführt. Der Katheter überträgt gezielt Radiofrequenzenergie auf die Venenwand, was zu deren Erhitzung und zum dauerhaften sicheren Verschluss der vorgeschädigten Leitvene führt. Die Behandlung erfolgt ambulant in unserem Zentrum in örtlicher Betäubung und selbstverständlich ohne die Risiken einer Narkose. Siehe auch Venenleiden.